Lulu. To All Our Lovers

2011

Theater ohne Protagonist

UA 23. Jul. 2011, Ludwigstraße Gießen

Credits:

Regie: Eleonora Herder, Falk Rößler
Performer & Musiker: Maria-Isabel Hagen, Arne Köhler, Christoph Bovermann, Nick-Julian Lehmann, Fabian Passarelli, Falk Rößler
Dramaturgie: Michaela Stolte
Bühnenbild: Sabine Born

Hessische Theaterakademie
AStA der JLU Gießen
hessische Film- und Medienakademie
Zentrum für Medien und Interaktivität Gießen
Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Unsere Föderer auf www.startnext.de/lulu

”Sieh mich an.”
“Was wollen Sie sehen?”
“Deine Augen … sieh mir in’s Auge.”
“Ich sehe mich darin. … Ich muss mich umziehen.”
(Frank Wedekind)

Wo die Bestätigung der eigenen Person als sinnvoller Teil einer Gemeinschaft ausbleibt oder für Selbstverwirklichungspläne unzureichend ist, da muss sie auf andere Weise erfolgen…

Lulu ist weg. Schon seit einer Weile hat sie niemand mehr gesehen. Die Geschwitz lädt zum Abendessen in ihrer neuen Wohnung. Ein Altbau irgendwo in Gießen. Zu Gast sind ehemalige, aktuelle und potentielle Liebhaber von Lulu. Ein warmer Sommerabend. Eine gelungene Feier: Es wird getanzt, gelacht, geweint, bestochen, belogen und bedroht. Es wird gekämpft um die wenigen verbleibenden Blicke und um den eigenen Platz in einer Welt, in der alle nur als sie selbst und für ihre Attribute begehrt werden wollen. Es wird – letztendlich – erotisch.

Zur Party wurdest Du nicht eingeladen, aber ohne Dich ergibt das alles keinen Sinn. Du darfst also zusehen, wenn Du willst.

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