top of page

Verlieben

2018

Performance

UA 29. Nov. 2018, Tafelhalle Nürnberg

Credits:

Regie: Maria Isabel Hagen
Dramaturgie: Lisa-Marie Radtke
Bühne und Kostüm: Maria Pfeiffer mit Gunnar Seidel
Produktion: Julia Opitz, Annemarie Schorcht
Assistenz: Thomas Kraft
Fotos: Sebastian Autenrieth

„Im Laufe dieses Abends werden Sie sich in mich verlieben.“

Im Theater und im Film verlieben sich die Helden in ihre Heldinnen, ob sie Amélie, Romeo, Don Giovanni, Jack, Ophelia, Julia, Harry oder Sally heißen. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Aus dem Zuschauersaal schmachtet, träumt und leidet alles mit den Liebenden mit, die ihr Hab und Gut und Kopf und Kragen, eben alles riskieren für ihre brennende Liebe, dem Skript sei Dank. Doch wie springt der Funke von der Bühne ins Publikum über? Wie betört man die Zuschauer? Immerhin fielen bei Auftritten der Beatles die Fans in Scharen in Ohnmacht. Vor allem: Wie bringt man ein fremdes Herz zum Klopfen?

Als Schauspieler beherrscht Gunnar Seidel alle Tricks und Kniffe, um sich unwiderstehlich zu machen. Dies hat er schon oft in den Rollen des klassischen Liebhabers bewiesen. Das Publikum hat die einmalige Chance, dieser Magie in einem unheimlichen, weil berechnenden Versuch, auf die Schliche zu kommen.
Denn wir behaupten, dass es nur der richtigen Strategie bedarf, um gezielt eine bestimmte Empfindung hervorzurufen.

Die Regisseurin Maria Isabel Hagen untersuchte bereits, wie das Weinen performativ erzeugt werden kann. Mit ihrer neuen Arbeit Verlieben setzt sie ihre Reihe von Dekonstruktionen fort, die nach Weinen und Verlieben ebenfalls das Lachen fokussieren soll.

Koproduktion Tafelhalle Nürnberg
Förderung Kultureferat der Stadt Nürnberg
Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Kulturamt Kassel

bottom of page