PERFORMING DENKMAL ⅠⅠ
2026
Site-spezifische Performance
TBA
Credits:
Künstlerische Leitung: Maria Isabel Hagen
Kuration und Dramaturgie: Gifty Lartey
Produktionsleitung: Jill Addo
Performende: Precious Wiesner, Madeleine Estelle Menguoloune Toupka, Natasha Manzungu, Sunday Israel Akpan, Gifty Lartey, Maria Isabel Hagen
Design: Mawuto Dotou
Musikkuration: Tammy Rose Chinyere
Kostümkuration: Brooklyn Ade Fumi Odunsi
Fotodokumentation: Elijah Ofosu
Videodokumentation: Gary Emekwa
Social Media: Kenneth Soussoukpo
Bühnenbild: Raphalea Andrade Cordova
Technik und Licht: Lars Kracht
Assistenz: Anna Salcido
Wie gehen wir mit Hamburgs kolonialen Denkmälern um? Eine dekonstruierende Zukunftsvision
Eine performative Theaterproduktion von Maria Isabel Hagen und Team
Mit PERFORMING DENKMAL || wird die erfolgreiche interdisziplinäre Denkmalperformance Serie fortgeführt und setzt sich dieses Mal mit Denkmälern und Erinnerungsorten in Hamburg mit einem kolonialen Hintergrund auseinander. Mit ihren Körpern, Stimmen und ihrer Zeit setzt das Team einen Kontrapunkt zum statischen Denkmal und fragt: Wie soll sich in Zukunft an aktuell in Hamburg lebende Menschen mit Wurzeln in den ehemaligen Kolonien erinnert werden? Die interaktiven Aktionen finden nicht im Museum statt, sondern dort, wo Geschichte sichtbar oder unsichtbar im Stadtbild verankert ist: im öffentlichen Raum. Statt stummer Statuen oder erklärender Tafeln entstehen Erweiterungen bestehender und vollkommen neue – performative, temporäre Aktionen, in denen Körper, Stimme und Präsenz zur Erinnerungsarbeit werden.
Die Performances laden dazu ein, Geschichte nicht als etwas Abgeschlossenes zu betrachten, sondern als etwas, das wir gemeinsam gestalten: Was erinnern wir? Wen übersehen wir? Und wie kann ein Denkmal aussehen, das nicht feststeht, sondern sich bewegt – mit den Menschen, für die es gemacht ist?
In elf performativen Aktionen, die bis Anfang 2026 an verschiedenen Orten in Hamburg stattfinden, werden vergessene Geschichten sichtbar gemacht, verdrängte Perspektiven hörbar und neue Bilder des Erinnerns entworfen. Jede Performance ist ortsspezifisch, künstlerisch eigenständig – und Teil eines größeren Ganzen: einer abschließenden Theaterproduktion am LICHTHOF THEATER (Premiere: 26. Februar 2026), in der alle Aktionen dokumentarisch und performativ zusammengeführt werden.
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, ZEIT Stiftung Bucerius

